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Gregor Kaiser (MdL) zu Gast bei den Grünen in Meinerzhagen

Fraktion und Ortsverband Meinerzhagen von Bündnis 90/Die Grünen begrüßte am Montag den Landtagsabgeordneten Dr. Gregor Kaiser zu einem politischen Austausch über die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs und die Verkehrsinfrastruktur im Märkischen Kreis.

Im Mittelpunkt des Treffens standen die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven des ÖPNV in der Region. Die Grünen aus Meinerzhagen nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam mit Kaiser über die Anbindung ländlicher Räume, die Zuverlässigkeit von Bus- und Bahnverbindungen sowie mögliche Verbesserungen für Radfahrer zu diskutieren.

Gregor Kaiser, der für die Grünen im nordrhein-westfälischen Landtag sitzt und sich dort unter anderem mit Fragen der Regionalentwicklung und nachhaltigen Mobilität beschäftigt, betonte die Bedeutung eines leistungsfähigen und klimafreundlichen Nahverkehrs. Gerade im ländlichen Raum sei es wichtig, attraktive Alternativen zum Individualverkehr zu schaffen und bestehende Angebote auszubauen. Gregor Kaiser sagte zu, auf Landesebene für bessere Koordination und Kommunikation zwischen den Aufgabenträgern wie Straßen.NRW und Kommunen sowie den Bahn-Verkehrsverbünde go.Rheinland, NWL und VRR einzutreten, die bisher schlecht abgestimmt sind.

Darüber hinaus wurden verschiedene Infrastrukturprojekte thematisiert. Dabei stand unter anderem der Zustand der Verkehrswege in Meinerzhagen und Umgebung, die Modernisierung und der Ausbau der Schieneninfrastruktur sowie der Ausbau des Radwegenetzes im Fokus.

Diskutierte Themen:

  • Vorhaben vom Bündnis Oberbergische Bahn und go.Rheinland, den Streckenabschnitt Köln bis Gummersbach / Marienheide als S-Bahn mit Oberleitung zu elektrifizieren, mit Nachteilen für die Volmetalkommunen und langen Ausfallzeiten für die RB25.
  • Stand der Machbarkeitsuntersuchung zum Weiterbau der (unvollendeten) Bahnlinie Meinerzhagen-Listerscheid, mit Anschluss an die Bahnstrecke Olpe-Finnentrop.
  • Sanierungsvorhaben der L 323 Derschlager Straße im Rahmen des Dialogs „Straßen in Südwestfalen“.
  • Radverbindung vom Ortsausgang Meinerzhagen bis nach Marienheide-Wilbringhausen, alternative Streckenführung entlang der L306.
  • Verzögerung und Radwegeplanung an der L 539 zwischen Meinerzhagen und Hösinghausen.
  • Möglichkeiten von Teilausbau des Volmetalradweges zwischen Meinerzhagen und Schalksmühle.

Die Interessierten machten deutlich, dass eine verlässliche Verkehrsinfrastruktur ein wesentlicher Faktor für die Lebensqualität und die wirtschaftliche Entwicklung in Meinerzhagen und im gesamten Märkischen Kreis sei.

Zum Abschluss des Besuchs bedankte sich der Fraktionsvorsitzende Karl Hardenacke bei Gregor Kaiser für den offenen Austausch und die Möglichkeit, Anliegen aus der Region direkt in die landespolitische Diskussion einzubringen. Beide Seiten vereinbarten, den Dialog über die zukünftige Entwicklung von Mobilität und Infrastruktur im Märkischen Kreis fortzusetzen.