Maßnahmenliste zur Reduzierung der städtischen Ausgabe:

  • Balkon zum Sauerland“ (Regionale Projekt), Realisierung ohne teuren Fahrstuhl mit hohen Nebenkosten für Wartung und TÜV-Prüfungen. Wenn realisiert, dann mit Treppenaufstieg.

  • Auf „Reitertreppe“ im Park verzichten. Oder ist dies schon vom Tisch? Wenn ja, sehr gut. 250.000 Euro gespart!

  • Anschaffung und Unterhalt von Buss-Wartehäuschen durch Werbung finanziert. In Bergisch Gladbach wird dies erfolgreich durchgeführt.

  • Sponsoring mit Werbeflächen in Sportstätten wie Sporthallen, Schwimmhalle und Freibädern, nicht nur im Stadion.

  • Pflanzbeet-Pflege durch „Pflanzbeet-Paten“ wie schon in vielen Städten praktiziert. Bürger- bzw. Vereine und Firmen pflegen und haben Gelegenheit sich zu präsentieren. Schont die Stadtkasse und fördert Identifikation.

  • Auf Beauftragung externen Planungsbüros (z.B. ASS) verzichten, wenn nicht zwingend erforderlich. Eigene Kompetenzen nutzen, dies senkt Planungskosten und motiviert die Mitarbeiter in den Fachabteilungen.

  • Beitritt zur Beschaffungsgenossenschaft des Städte- und Gemeindebundes prüfen. Kostenreduzierung durch eine gemeinsame Interkommunale Beschaffung, sowie Kostensenkung durch Sortimentsverkleinerung.

  • Gemeinsame Interkommunale Bereitschaftsdienste prüfen.

  • Keine weitere Erschließung von Bau- und Gewerbegebieten. Baulücken schließen und weitere Anreize für die Nutzung von leerstehenden Gewerbeimmobilien schaffen. Aktiv bewerben.

  • Schülerfahrtkosten optimieren, insbesondere bei auswärtigen Schülern. Kosten für Schülerfahrkarten im nach hinein erstattet. Verhindert, dass ungenutzte Fahrkarten ausgestellt und bezahlt werden.

  • Überprüfung des Fuhrparks, im Unterhalt teure Fahrzeuge austauschen, Kooperation bzw. Carsharing mit Nachbarkommunen und ortsansässigen Unternehmen. Leihwagen für weite Fahrten z.B. zur Bezirks- oder Landesregierung (machen Firmen aus Kostengründen schon lange).

  • Versicherungen, Beteiligung und Mitgliedschaften der Stadt auf Wirtschaftlichkeit, Notwendigkeit und Nutzen überprüfen.

  • Folgekosten (z.B. Wartungs-, TÜV-, Personalkosten etc.) bei Baumaßnahmen und technischen Einrichtungen wie Fahrstühlen, Aufzügen, Tourismusangeboten etc. prüfen, separat ausweisen und gegebenenfalls günstigere Alternativen auswählen.

  • Konzept für die Effizienzsteigerung der Musikschule erarbeiten! Um diese wichtig Einrichtung nachhaltig zu sichern, müssen die Kosten massiv gesenkt werden. Verglichen mit anderen Kommunen ist der städtische Zuschuss pro MusikschülerIn von 630 € im Rechnungsergebnis 2014 und Haushaltsansatz 2015 mit 700 € viel zu hoch und steigt von Jahr zu Jahr.

  • Freibäder in Valbert und Meinerzhagen in „Bürgerbäder“ umwandeln – Freibäder in Bürgerhand. In anderen Kommunen wurde dies erfolgreich umgesetzt. Kostengünstiger, bessere Qualität, längere Öffnungszeiten, mehr Besucher, vielfältige Veranstaltungen (z.B. Erlebnisbad, Mottotage, Beachvolleyballfeld, Torwand, Kino, Beach-Party). Man beachte! der Freibadbesuch in Valbert wird mit 19,- Euro pro Besucher und in Meinerzhagen mit 9,- Euro pro Besucher bezuschusst. Höhere Attraktivität bedingt besseren Zuspruch und rechtfertigt höhere Eintrittspreise.

  • Kostengünstige Lösung zu Plansch-Beckenneubau im Meinerzhagener Freibad muss gefunden werden (z.B. Baukasten-Modulbau, GfK)

  • Nutzungskonzept für Stadthalle entwickeln. In Meinerzhagen ist die Stadthalle eine Zuschusseinrichtung, in anderen Städten konnten diese Zuschüsse auf null gesenkt werden. (Business-Plan mit Veranstaltungs-Mix aus Unterhaltung, Kulturveranstaltungen, Business-Events, Feiern)

  • Im Zuge der regionale wurde die interkommunale Zusammenarbeit begonnen. Jetzt heißt es diese durch Kooperationen bei der Beschaffung, den Bauhöfen und Winterdienst auszubauen. Dies bringt finanzielle Vorteile und Synergieeffekte. In Hessen sparen Kommunen indem sie ihre Fachämter für Planung, Finanzen, Personal zusammengelegt haben.

  • Einführung eines Bürgerhaushaltes – Finanzen in Bürgerhand. Mehr Transparenz und Verständlichkeit, dies erleichtert Spar- bzw. Effizienzpotentiale aufzuspüren und BürgerInnen können notwendige Entscheidungen besser nachvollziehen. Halbjahresbilanz zur besseren Steuerung der Ausgaben im zweiten Halbjahr.

  • Gute Sparideen sollen belohnt werden und fördern den Anreiz für weitere Ideen. Denkbar ist hier eine Prämie für Sparideen aus Verwaltung und Bürgerschaft. Sicher gut investiertes Geld um die Finanzen nachhaltig und dauerhaft zu schonen.

  • Ascheplatz (kleines Spielfeld am Freibad) aufgeben und zurückbauen. Wird kaum oder gar nicht genutzt. Unnötige Unterhals- und Reinigungskosten werden vermieden.

  • Spielplatzbedarfsplan erstellen. Welcher Spielplatz wird noch benötigt? Welcher ist in einem schlechten Zustand? Welcher kann zurückgebaut werden? Welcher muss erneuert werden? Unterhaltskosten von Spielplätzen durch gut ausgewählte Gerätschaften reduzieren.

  • Klimakonzept endlich umsetzet – schont die Umwelt und mittel- bis langfristig auch die städtischen Finanzen.

  • Einsatz von Energiesparender Heizungs- und Beleuchtungstechnik bei den städtischen Gebäuden konsequent ausbauen, gleiches gilt für die Straßenbeleuchtung mit LEDs.

  • Reduzierung von Verkehrsschildern prüfen. Lichtet den Schilderwald und spart Kosten.

  • Nutzungskonzept für das Hauptschulgebäude. Je schneller Käufer, Nutzer und Mieter für das Gebäude gefunden werden, desto schneller fließt Geld in die Stadtkasse. (mögliche Nutzung: z.B. Seniorenheim, Pflegeschule, Altenpflege etc.)

  • Miet- und Pachtpreise sowie Erbbauzinsen des gemeindlichen Grundvermögens überprüfen. Bei Vermietung an kommunale Bedienstete ortsübliche Mieten einfordern.

  • Bei der Anschaffung von Feuerwehrfahrzeugen und Ausrüstung Preisnachlasse durch gemeinschaftlichen und interkommunalen Einkauf realisieren.

  • Hausmeister-/ Platzwart-Pool implementieren, die unterschiedlichen technischen Fertigkeiten bei kleineren bis mittleren Reparaturen und Wartungsarbeiten nutzen. Kooperation mit den Nachbarkommunen prüfen.

  • Anschaffung von neuen Park-/ Sitzbänken durch Sponsoren. Sponsoren können diese gestalten und mit einer Plakette versehen.

  • Sämtliche Wartungsverträge hinsichtlich ihrer Notwendigkeit überprüfen und ggf. umstellen oder kündigen.

  • Pauschalisierte Sitzungsgelder, keine Einzelabrechnung. Verringert Verwaltungsaufwand.

  • Schnelle Ausweisung von potentiellen Windvorrangflächen für „Bürgerwindenergieanlagen“, sowie die Unterstützung von Repowering bei Windenergieanlagen von Altanlagenbetreibern. Mehr Klimaschutz und mehr Steuereinnahmen für Stadtkasse.

  • Optimierung bei der Hundesteuer z.B. Hundezählung (s. Kierspe) zur Ermittlung nicht versteuerter Hunde, führt zu mehr Steuergerechtigkeit und bringt etwas in die Stadtkasse. Prüfen ob eine Pferdesteuer sinnvoll bzw. machbar ist.